Miniatur-Panzer und Fallschirmspringer

Clausewitz-Kaserne Nienburg feierte 50-jähriges Bestehen mit einem "Tag der offenen Tür"

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N i e n b u r g

Miniatur-Panzer und Fallschirmspringer

Langendamm (due). Anlässlich des 50-jauml;hrigen Bestehens des Standortes der Clausewitz-Kaserne Nienburg fand gestern in der Kaserne ein "Tag der offenen Tür" statt. Das Programm startete mit einem Feldgottesdienst um 9.15 Uhr auf dem Sportplatz. Ab 10 Uhr strömten bis zum späten Nachmittag mehrere Tausend Besucher auf das Gelände, um sich über die Arbeit der stationierten Soldaten, die Ausstattung der Kaserne und den Fuhrpark zu informieren.

Konzert Nienburg Anhand zahlreicher Vorführungen und Demonstrationen gab es für die Besucher viel zu sehen. Fallschirmspringer sprangen aus Hubschraubern, Panzer, Transport-LKW und Jeeps waren ausgestellt und unterschiedlichste Waffentypen konnten besichtigt werden. Ein Puplikumsmagnet war der Modell-Truppenübungsplatz mit ferngesteuerten Miniatur-Panzern, mit denen ein Manöver nachgestellt wurde, und so mancher Besucher bekam einen gehörigen Schreck, als die Mini-Panzer mit einem lauten Knall und viel Rauch die Situation realitätsnah nachstellten. Natürlich durfte spektakuläre Vorführen wie das überollen eines Autos mit einem Panzer nicht fehlen. Für die kleinen Besucher hatten sich die Organisatoren ein buntes Aktions- und Mitmachprogramm ausgedacht. Neben Pony-Reiten, einem Streichelzoo und kleinen Spielen absolvierten viele Kinder einen Mitmach-Parcous mit Dosenwerfen, "Ausnageln" und dem Geschicklichkeitsspiel "Der heiße Draht". Und für eine Abkühlung wurde auch gesorgt, denn in einem großen Schwimmbecken konnten die Kinder nach Herzenslust plantschen. Das Beiprogramm ließ kaum Wünsche offen und hätte vielseitiger nicht sein können. Der Musikzug absolvierte Platzkonzerte, Live-Bands spielten auf, die Tanzgruppe TSC Blau-Gold Nienburg war mit Vorführungen vertreten, das THW demonstrierte den Brückenbau, Modell-U- Boote tauchten ab und wieder auf und eine Tombola versprach attraktive Preise. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Neben einer Auswahl an Getränken an zahlreichen Ständen konnten die Besucher Gegrilltes, Erbsensuppe oder Eis genießen. Einziger Wermutstropfen: Der Hauptparkplatz war direkt auf dem Standortübungsplatz, so dass die PKW mitten durch den Wald und über bisweilen unbefestigte Schotterwege zu den Grünflächen gelangten, was zum Teil erhebliche Staubwolken zur Folge hatte. Der Bus-Shuttle-Service in den klimatisierten Bussen klappte hervorragend, und sorgte bei den hochsommerlichen Temperaturen für einen entspannten Moment der Abkuuml;hlung.