Konzert der Musikzüge

Des Kreisfeuerwehrverbandes Hameln-Pyrmont

Dewezet vom 20.05.2003

A e r z e n

"Preußens Gloria" wurde gemeinsam gespielt

Konzert der Musikzüge Afferde, Brünnighausen, Hastenbeck und Nettelrede in der Hummetalsporthalle Aerzen

Aerzen (ubo). "Man meint, dass Musik zaubern könnte", war die spontane Bewunderung des Sprechers des Musikzuges Nettelrede für das "Andrew- Loyd-Webber-Portrait" des Musikzuges Hastenbeck. Zuvor hatten die Hastenbecker Musiker einen Querschnitt aus den Musicals des Erfolgskomponisten geboten. Und das in einer Perfektion, die sich mit einem Berufsorchester hätte messen lassen können.

Konzert Aerzen Doch nicht nur dieser Melodienreigen konnte die rund 120 Zuhörer begeistern, sondern auch die Märsche, Polkas, Walzer und "Hit-Mixes" von Wolfgang Petry und ABBA. Die gespielten Stücke reichten vom schwungvollen "The Clock Of My Boney", den Märschen "Deutschmeister- Regiments-Marsch", den Polkas, "Nimm Dir mal wieder Zeit" und "Für unsere Kameraden" bis zu dem Charakterstück "The Young Amadeus". Der Marsch "Preußens Gloria" wurde von den vier Musikzügen zum Schluss gemeinsam gespielt. Im Rahmen des Kulturprogramms des Fleckens Aerzen musizierten die Musikzüge Afferde, Brünnighausen, Hastenbeck und Nettelrede in der Hummetalsporthalle Aerzen. Nach 1998 war dieses die zweite Veranstaltung dieser Art. Zuvor war die Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont um Mitwirkung angesprochen worden. Über den Kreisstabführer Wolfgang Grah meldeten sich die Musikzüge Afferde, Brünnighausen, Hastenbeck und Nettelrede. Diese Züge wurden über ihre Musikzugführer Bernhard Muschik, Bettina Heideking, Andreas Laue und Wilfried Busse eingeladen. Die Stabführer der Züge Bernd Dormann, Thomas Loewe, Stefan Loewe und Patrick Brandt stellten selbst ihre Programme zusammen und führten die Zuhörer durch die Welt der Musik. Der Leiter des Kulturprogramms des Fleckens Aerzen, Heiko Bossog, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Konzert der Musikzüge, äußerte sich angesichts der verhaltenen Zuhörerzahl etwas enttäuscht. "Es hätte mehr Zuhörer verdient", sagte er.

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